14.05.2019

Erster No-Harm Test für Biodiesel Kälteadditive

Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) startet den neuen No-Harm Test für Fließverbesserer zum Einsatz in Fettsäuremethylester (FAME) als Kraftstoffkomponente.

In Zusammenarbeit mit der Mineralöl- und Additivindustrie hat die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) ein Prüfverfahren entwickelt, um die wechselwirkungsfreie Additivierung von Biodiesel mit Fließverbesserern (BDFI) sicherzustellen.
Bis zum 31. Mai 2019 sind Anmeldungen zu diesem neuen und besonders anspruchsvollen No-Harm Test für Fließverbesserer in Biodiesel als Kraftstoffkomponente unter vasbnnnanesnnnntdz-ovbqvrfry.qr möglich.
Der No-Harm Test für Fließverbesserer sieht zwei Prüfteile vor. Einerseits werden Mindestanforderungen wie die Absenkung des Cold Filter Plugging Points (CFPP), der Aschegehalt, der Flammpunkt, die Gesamtverschmutzung sowie Wechselwirkungstests mit anderen BDFI in reinem FAME untersucht. Andererseits sieht das Programm Prüfungen in einem speziell für den No-Harm Test entwickelten B10-Kraftstoff vor. Dieser enthält bereits hohe Beimischungen an Fließverbesserer (MDFI) und Antiabsetzmittel (WASA), sodass das zu testende Additiv in einem worst-case Szenario hinsichtlich Filtrierbarkeit, Motorenölkompatibilität, Korrosion, Schaum- und Emulsionsbildung und im XUD9 Motorentest geprüft wird. Gleichzeitig ist auf diese Weise die Vergleichbarkeit zwischen zukünftigen und aktuellen No-Harm Tests gewährleistet.
Besteht ein Additiv alle Anforderungen, wird es auf die neue No-Harm Liste Fließverbesserer aufgenommen, die auf der AGQM Webseite öffentlich zugänglich sein wird.

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